Das Angebot der AWO für Senioren
in Bendeleben
22.07.2019

Zwölf neue Plätze für das AWO Wohn- und Pflegeheim „Am Wiesensteig“

Befüllen die Hülse, ehe sie in den Boden eingelassen wird: AWO AJS-Geschäftsführer Michael Hack, der Triebeser Ortsteilbürgermeister Axel Wagner, Landrätin Martina Schweinsburg und Einrichtungsleiterin Gabriele Quast. Foto © Heidi Henze / OTZ
Befüllen die Hülse, ehe sie in den Boden eingelassen wird: AWO AJS-Geschäftsführer Michael Hack, der Triebeser Ortsteilbürgermeister Axel Wagner, Landrätin Martina Schweinsburg und Einrichtungsleiterin Gabriele Quast. Foto © Heidi Henze / OTZ

In Triebes wurde der Grundstein für einen Erweiterungsbau gelegt.

Am 19. Juli fand in Triebes die Grundsteinlegung für einen Anbau des AWO Wohn- und Pflegeheims „Am Wiesensteig“ statt. Mit dabei waren u.a. die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg und der neue Sozialamtsleiter des Landkreises Sven Maiwald.

Das Haus „Am Wiesensteig“ bietet bisher 36 Plätze für Menschen mit einer Behinderung, die außerdem pflegebedürftig sind. Der Anbau, der voraussichtlich im Sommer 2020 fertig sein soll, wird die Kapazität der Einrichtung auf 48 Plätze erhöhen. „Bei uns leben Menschen, die in einem klassischen Pflegeheim nicht gut aufgehoben wären“, so die Leiterin Gabriele Quast. „Unsere Bewohner sind im Schnitt deutlich jünger und haben aufgrund von psychischen oder seelischen Erkrankungen ganz andere Bedürfnisse.“ In einem Seniorenpflegeheim liegt der Altersdurchschnitt oft bei über 80 Jahren, im „Wiesensteig“ sind die Bewohner ab 45 Jahren alt.

„Der neue Wohnbereich wird Teil unseres regionalen Hilfenetzwerks für psychisch kranke und behinderte Menschen“, so Michael Hack, Geschäftsführer der AWO AJS gGmbH. Dazu gehören außerdem ein stationäres Wohnpflegeheim und betreutes Wohnen in Gera sowie das Übergangswohnheim und das Kompetenzzentrum in Zeulenroda.

Die Umsetzung des Baus übernimmt das Architektur- und Ingenieurbüro Herrmann & Zschiegner aus Zeulenroda-Triebes. Insgesamt investiert die AWO AJS gGmbH rund 2,3 Mio. Euro in die Erweiterung der Einrichtung, dazu kommen 300.000 Euro von der Deutschen Fernsehlotterie.